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Werkzeug das die Arbeit erleichtert

erstellt von wenzel zuletzt verändert: 25.02.2009 21:28

Hilfsmitttel für den Pferdezirkus und der Bodenarbeit: Gerte, Leckerliebeutel und Fusslonge

Gerten

Unverzichtbar ist eine gute Gerte. Die Schlapperteile für 7,50 vom Grabbeltisch tun es nicht! Warum muss es eine gute Gerte sein? Man muss sich vorstellen, das man in der Lektion mit Hilfe der Gerte mit dem Pferd kommuniziert und Pferde taktil sehr empfindsam sind. Also muss die Gerte in der Lage sein, es einem zu ermöglichen sehr nuancierte Touches zu setzten. Das geht nur dann, wenn die Gerte in der ersten Hälfte eine bestimmte Steifheit hat und in der zweiten Hälfte flexibel genug ist sanften Druck auf das Fell aus zu üben.

Beim Gertenkauf habe ich festgestellt, dass das gleiche Gertenmodel zum Teil sehr unterschiedlich in der Hand liegt. Weswegen ich meine Gerten grundsätzlich nicht im Versandhandel einkaufe, sondern auf Messen wegen des dort großen Angebots kaufe. Rabatte interessieren mich dabei nicht, da wirklich gute Gerte sehr selten sind.

 

Fusslonge

Die Fusslonge ist bei manchen Lektionen die letzte Möglichkeit (manchmal auch die Einzigste) einen Bewegungsablauf dem Pferd ein zu prägen. Zum Beispiel beim Kompliment ist die Fusslonge meiner Ansicht nach die sanftere Methode den Ablauf der Lektion dem Pferd nahe zu bringen.

Die Fusslonge ist ungefähr halb so lang wie die handelsüblichen Longierleinen. Dazu kauft man im Versandhandel die billigste Longe (das ist die weiche und wattierte Longe, die zum Longieren ohnehin nicht taugt) schneidet sie in der Mitte durch und voila man besitzt eine Fusslonge.

 

Leckerlibeutel

Die Art ist eigentlich egal. Er muss nur die schnelle Entnahme eines Leckerlies gewährleisten und das sowohl mit der rechten als auch mit der linken Hand (wir wollen ja die Pferde auf beiden Händen arbeiten).

 

Requisiten

Das sind die Spielzeuge für die Pferde. Also Podest, Flattervorhang, Stangen, Tücher und was weiß ich noch alles. Bei diesen Dingen muss darauf geachtet werden, daß für das Pferd, auch in Ausnahmesituationen, die Verletzungsgefahr eine minimale ist. Am Beispiel des Podests ist außer der Standfestigkeit und der Stabilität ein Kriterium, dass das Pferd nicht in das Podest treten kann. Dies kann weitgehendst damit verhindert werden, wenn die Podestseiten verkleidet (Holz oder einem Teppich) werden. Ein kleiner Hinweis für die Selbstbauer: "Jede scharfe Kante birgt die Gefahr von üblen Schnittverletzungen". Schlussfolgerung: Jede Kante wird abgerundet!

 

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