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Dominanz in der Arbeit mit Pferden

erstellt von wenzel zuletzt verändert: 17.01.2010 17:57
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Gedanken zur Dominanz in der Zirkusarbeit mit Pferden und deren Auswirkung.

Dominanz gibt einem eine scheinbare Sicherheit der Kontrolle über das Pferd. Wobei diese Sicherheit eher gefühlt, als sie tatsächlich vorhanden ist. In der Darstellung, also beispielsweise in der Show, verhindert eine mit Dominanz geführte Lektion, dass der zauberhafte Ausdruck einer ohne Dominanz erlernte Lektion verloren geht. Wer nicht weiss was damit gemeint ist, sollte sich folgende Bilder einmal genauer ansehen:

Wenzel sitzend                      

Wenzel sitzend

 

Dabei ist es ja genau dieses zauberhafte was uns Menschen am Pferd so über alle Maße fasziniert. Und genau das sollten wir uns beim eigenen Pferd erhalten. Sonst kann es passieren, dass diese Liebe stirbt und die Pferdearbeit vom Genuss wirklich zur Arbeit mutiert. Dominanz in den Zirkuslektion verhindert bestenfalls Unartigkeiten aber auch das erarbeiten des Feinschliffs der Lektion. Und sicherlich unterbindet es, das das Pferd seine eigene Kreativität einbringt und die eigene Mitarbeit auf das in der zirzensische Lektion geforderte Maß reduziert. Ich drücke es mal so aus, mit Dominanz schlagen wir eine Tür zu, durch die wir eigentlich alle gerne gehen aber unser Ego verhindert es manchmal, uns diese Türe offen zu halten. Gut, es gibt einige Dinge die im Alltag funktionieren müssen, wo es ohne Dominanz gegenüber dem Pferd sehr mühsam ist, wie z.b. Hufe aufheben, verladen, Verletzungen behandeln usw. aber auch dort erreicht man mit Klarheit, Ruhe und Fairness genauso viel.

Weitere Informationen zur Dominanz

 

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